
Kronen Zeitung
DOPPELPACK ALS JOKER
Kiteishvili: „Trainer hat gefragt, ob ich …“
Er kam, traf – und rettete Sturm Graz mit einem Doppelpack beim Wolfsburger AC ein 2:2. Nach dem Spiel verriet Otar Kiteishvili, wie es zu seiner Einwechslung kam.
„Das Spiel hat sich wegen der Überzahl verändert, nicht wegen mir“, stellte der Georgier im Gespräch mit „Sky“ klar. Doch ohne eine einzige Ballberührung übernahm Kiteishvili Verantwortung und nützte einen Elfer zum Anschlusstreffer, den zweiten verwertete er im Nachschuss zum 2:2-Endstand.
„Der Trainer hat mich gefragt, ob ich reinkommen und den Elfmeter schießen möchte. Ich habe mich sicher gefühlt und ja gesagt“, so Kiteishvili selbstverständlich. „Sie waren in den ersten sechzig Minuten nicht so viel besser, aber sie haben ihre Chancen genutzt. Es ist für uns noch zu wenig. Wir müssen uns in den Hauptabschnitten noch verbessern. Am Ende gab es dann die bekannten Umstände, für die wir auch einiges aufgewendet haben, unter denen wir das Spiel nicht verloren haben, aber wir hätten noch mehr Chancen herausspielen und das Spiel gewinnen sollen.“
„Anschlusstreffer war sehr wichtig“
Trainer Fabio Ingolitsch sah es ähnlich. Sein Fazit: „Wir haben heute Moral bewiesen. Wenn du 2:0 beim – in Anführungszeichen – Angstgegner bist, bei dem du in den letzten Jahren sehr wenig geholt hast, ist das ein Nackenschlag. Der Elfmeter und der Anschlusstreffer waren sehr wichtig. Die Rote Karte ist uns natürlich auch entgegengekommen, wir haben aber auch viel in das Spiel vorne rein investiert und uns nicht aufgegeben.“
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Bild: APA/WOLFGANG JANNACH















